24.10.2010

Noch mehr ...

 ... Blüten, diesmal an Kleiderbügeln. Für diese vielen verschiedenen Blüten habe ich ganz eigene Techniken und Methoden entwickelt. Die letzten Wochen habe ich viel dazu experimentiert und an neuen Entwürfen gearbeitet. Hier  im Blog könnt Ihr einiges dazu lesen und sehen, z.B. hier die Wandgarderoben.

Wer sich noch an den Filzblütenkurs bei Frauke erinnert und glaubt, ich wollte verschweigen, dass ich dort Blüten gelernt habe - ja ich habe tatsächlich gelernt, wie man eine Pfingstrose filzt. Hier habe ich darüber berichtet. Es hat Spaß gemacht Frauke dabei über die Schulter zu schauen und mit anderen gemeinsam zu filzen.  Diese Technik ist aber nicht Basis meiner Methode, sondern war eher eine Initialzündung für mich, mich endlich an den "Angstgegner" Blüten heranzuwagen. Ich hoffe, meine wochenlange Tüftelei hat sich gelohnt und sie gefallen Euch.








Erhältlich bei
die.waschkueche | Dawanda

21.10.2010

Gewidmet allen Kürbisfans ;)

Auch wenn ich schon in dem ein oder anderen Blog das grosse Wort mit "W gelesen habe, jenes Wort das alljährlich Menschen den Stressschweiß auf dieStirn treibt,  so bin ich nach wie vor noch im Herbst. Verfluche das schlechte Wetter, hasse das Laub harken und suche bereits meine Winterhandschuhe. Gestern bin ich sogar mit meiner Tchibo-Kindermütze, jawoll ja ich steh dazu, mein Kopfumfang beträgt nur 52 cm, im Garten gewesen und habe Allem was mir nicht gefiel, und das war einiges, den spatentechnischen Garaus gemacht. 400 Tulpenzwiebeln sind fast alle versenkt - das gibt ein Blütenfeuerwerk im Frühjahr - Nachbars Katzen nutzen emsig und stetig die frisch gerodeten Beete als Freiluftclos, fast wie im Sommer. Herrlich!

Während ich also so vor mich hinbuddelte, Tulpenzwiebeln versenkte und Katzenexkremente unfreiwillig begutachtete, fielen mir die Peanuts ein. Jene Comicfiguren von Charles  Schultz die mein Herz vor langer, langer Zeit im Sturm erobert haben. Mir fiel Linus ein und das Weihnachten (oooppppssss jetzt hab ichs gesagt) eigentlich noch weit weg ist und erst Halloween, bzw. Allerheiligen kommt. Das Linus wieder im Kürbisfeld sitzen  und auf  den grossen Kürbis warten wird - vergeblich. Ach, Linus ...


20.10.2010

FREUDE

HANDMADE IM GEPÄCK findet am 04.12.2010 in Göttingen statt.

Die größte Hürde ist genommen. Wir haben endlich einen Veranstaltungsort für unseren 1. Göttinger Kunsthandwerkermarkt aus dem Koffer. Die Veranstaltung wird in den Räumen des APEX stattfinden. Wer  als Aussteller daran teilnehmen möchte, kann sich bei uns ab heute bis zum 08. November bewerben. Die notwendigen Infos dafür sind auf unserem BLOG ab heute nachzulesen. Wir freuen uns auf Euch!!!!!





16.10.2010

Trübe Aussichten ...

... sagt die Wetterkarte für die nächsten Tage vorher. Ich trotze dem schlechten Wetter und hole mir den Sommer in meinen Blog zurück. Hier endlich, wie versprochen, die Auflösungen, was ich mit all den vielen Filzblüten gemacht habe und mache, die ich in den vergangenen Wochen gefilzt und hier immer wieder angesprochen habe. Wenn ihr auf die Fotos klickt werden sie größer angezeigt.






Naaaaaaa Anette, erkennst Du den Stoff? Die Garderoben haben eine schöne Geschichte. Irgendwann im Frühjahr bekam ich eine Anfrage dieser lieben Bloggerin, ob ich den Ornamentstoff, den ich für die Tasche Aphrodite verwende auch in Reinweiß gebrauchen könnte. "Naja", dachte ich so bei mir, "so ein Stück Stoff,  warum net." Es kam ein PRALL gefülltes Paket mit diesem Traumstoff an. Mengen ... . "Oh Gott", war mein erster Gedanke," was mach ich nur damit?" Das ist eine von den Lösungen die mir dazu eingefallen ist. Ich hoffe sie gefällt Dir Anette. ;)






 



Garderoben erhältlich bei

die.waschkueche | Dawanda

15.10.2010

Mehr klassisch ausgerichtet

ißt Mann im Hause waschkueche. Bedingt durch frühkindliche Frikadellen- und Schmorkartoffelnkonditionierung sind Vitamingaben mittels frischem Gemüses nur unter Einhaltung allerhöchster Kalorienzufuhr in Form von Überbackung durch jungen Gouda, kombiniert mit feinster Bearnaise möglich.




Schmorkartoffeln sind ein typisch ost-westfälisches Fettessen für die kalte Jahreszeit. Ich als Fischkopp habe 12 Jahre von 20 gebraucht, um die Schmorkartoffeln annähernd so hinzubekommen wie bei GöGa's Muddern. Annähernd! Wichtigstes Utensil dafür sind alte Kartoffeln von eher schrumpelig-gummriger Konsistenz (also die Reste aus dem Kartoffelkeller), viel Fett, eine Zwiebel und 1 Teelöffel Salz. Durch Zuhilfenahme von langfristiger aber niedrig gehaltener Wärmezufuhr, schmoren die rohen Kartoffelstifte im eigenen Saft und fremden Fett, abgedeckt mit einen Deckel in der guten Gußeisernen ca. 1 Stunde vor sich hin. Dazu gibt es die obligatorischen Frikadellen, von Hand geknetet und liebevoll geformt. GöGa Spezial - besonders laaaaaaaannnnge knackig gebraten. Dabei wird der gesundheitlich eher negative Aspekt von kernig dunkelbraun bis fast schwarz gebrannter Kruste für ganze Kerle generell aussen vor gelassen. Denn merke, Schinken wird hier nicht gegessen, der ist ja noch roh!




Da die Kalorienzahl auf dem Teller noch nicht ganz die 5000er Marke erreicht hat, wird zusätzlich noch Remoulade großzügig über die Kruste X-trem gequetscht.




Wer also glaubt, nur die lieben Kleinen haben so ihre merkwürdigen Essgewohnheiten, den muß ich enttäuschen. Selbst mit fast 45 Jahren ändern sich Essensvorlieben nicht. Und wer glaubt, dass dies zwangsläufig  zu einem dicken GöGa im Hause waschkueche führt irrt gewaltig - rasanter Stoffwechsel ist meine Hypothese zu diesem Phänomen. Nen Gudd'n - und was ess ich? Ich hab mich für Rosenkohl pur entschieden -  mein Stoffwechsel ist nämlich nicht so rasant.  O-Ton:" Wie, mehr ißt du nicht?" HAHAHA - dreimal kurz gelacht SCHATZ!

Ich geh jetzt Kuchen backen, den Wochenend-Nußkranz. Immer wieder gern genommen und ebenfalls ein kalorienhaltiger Dauerbrenner den ich im Schlaf backen kann. Also richtig abwechslungsreich hier, sozusagen knapp vor dem 5ten Michelin. Darum gibt es hier in diesem Blog so selten Rezeptideen ... wer mag schon Essen kochen das jeden Ernährungswissenschaftler den Angstschweiß in die Achseln treibt.

Anders gesagt:"Wat de Buer nich kennt, dat freit he nich!"



14.10.2010

Lust auf ein paar schicke Ohrringe?



Ne, bei mir gibts die nicht zu gewinnen, sondern bei Fee. Sie hat mein Lieblingsgewinnspiel MOTTO DES MONATS seit letztem Monat wieder auferstehen lassen (Fee, wann wird es denn mal was mit der Umsetzung "Rudi röhrt wieder" ?).






Auch wenn ich selber zwar Löcher habe, aber diese zugewachsen sind, muß ich daran teilnehmen.Zwanghaft nennt man das oder doch eher Macht der Gewohnheit? Oder etwa Spaß an der Freud, letzteres trifft es bei mir am Besten. Allerdings müßt Ihr ein wenig für Eure Gewinnchance tun, nämlich Euch ein Motto ausdenken, das Fee anschließend in Schmuck umsetzt. Sie heißt tatsächlich so und ihr Blog auch ;).  Schaut doch mal bei ihr rein. Im Moment ist sie im Kürbiswahn. :D

Die gezeigten Fotos in diesem Post sind von Fee-Jasmin Rompza | Ohrkrone

12.10.2010

Eigentlich ....



... eigentlich müßte ich mich darum kümmern, dass ein Patienteninformationsflyer fertig wird. Danach müßte ich die kompletten Geschäftsunterlagen-Druckdaten  zweier Unternehmen fertigmachen und in Auftrag geben. Anschließend warten noch Produktfotos auf mich (nein, keine von meinen Filzsachen, die sind fertig und harren der Veröffentlichung ) die geknipst werden wollen . Genug also, um ordentlich ranzuklotzen und was mach ich? Genau das nicht.




Irgendwie fehlt mir heute die Ranklotzmentalität. Mir ist mehr nach filzen und ich zeig Euch noch mal was, was kürzlich fertig wurde. Dabei stelle ich fest, da muß noch ein Ansichtsfoto gemacht werden, man sieht ja gar nicht den Enzian von vorn. Yippppiiiieeehhhh und schon hab ich noch einen Grund gefunden, obig genanntes liegen zu lassen. Dumm nur, irgendwann muß es gemacht werden und da es auf Termin liegt zügig und heute ... seufz. Trotzdem hier Fotos einer alpin angehauchten, wohlfeilen ^^  Brosche. Hört ihr im Hintergrund die Trachtengruppe jodeln und die Alphörner tuten? Also, wenn ihr genau hinhört, hört ihr sogar die Heidi nach dem Geiß'npeter rufen .... pppppssssttttt ..... Peeettttterrrrrr





Brosche erhältlich bei
die.waschkueche | Dawanda 


11.10.2010

Heute morgen ....

 stellte ich, nach meiner Runde durch den "ungeliebten" Garten, fest, dass der Herbst endgültig angekommen ist. Es gab den ersten Nachtfrost, wie unschwer am Rauhreif zu erkennen ist.





Gestern im Wald war ich erstaunt, wie grün die Bäume für fast Mitte Oktober noch sind. Ich glaube, dass hat sich seit heute erledigt. Ist erst Mal der erste Frost über die Blätter gegangen, verfärbt sich die grüne Pracht recht schnell und fällt so ganz einfach ab. Nun warte ich  auf die Kraniche, meistens ziehen sie Ende Oktober über unser Dorf in Richtung  Egge. Der Hausrotschwanz hat uns bereits letzte Woche verlassen. Klammheimlich. So isser der Herr Rotschwanz.


10.10.2010

Noch so ein paar Klassiker

... heute eher maulfaul und in Sonntags-Steinsammellaune hier nur ein paar visuelle Eindrücke von Taschenanhängern, die sich ebenfalls als Klassiker entpuppt haben. Ich geh jetzt mit GöGa grosse Steine für mein neu angelegtes Beet (eins von 5!) sammeln. Nach einem Jahr Karenzzeit wage ich mich endlich daran, den von meinem Schwiegervater ehemals sehr deutsch angelegten Garten umzumodeln. Ja, auch die Gummigartenzwerge fielen gestern meiner "Ich machesjetztsowieicheswill"-Wut zum Opfer.



Zugegeben, einserseits fällt es mir nicht leicht, denn das schlechte Gewissen es nun so zu gestalten, wie es uns gefällt schwingt immer mit, zumal Schwiegermutter mit im Haus wohnt und es natürlich mitbekommt wie ich das letzte Vergnügen meines Schwiegervaters langsam aber sicher ummodel (ich mag jetzt nicht zerstören schreiben, obwohl es das genau ist). Anderseits habe ich in den letzten 365 Tagen diesen Garten eher widerwillig und mit gaaaaaaannnnz langen Zähnen mehr schlecht als recht gehegt und gepflegt, weil wir es ihm versprochen hatten.

Es hat einfach keinen Spaß gemacht, in Rabatten rumzukriechen die nicht wirklich nach meinen Vorstellungen sind, weder von der Gestaltung noch von den Pflanzen. Es  war Ehrerbietung, ein gegebenes Versprechen und Respekt. Angelegt ist der Garten von jemanden der jeden Tag mindestens vier Stunden im Garten verweilte mit typischen deutschen Gartengeschmack - spießig (im wahrsten Sinne des Wortes und nicht als Schimpfwort).



Ich bin zeitlich kaum zum Unkraut zupfen gekommen und hab mich fürchterlich unter Druck gesetzt gefühlt, den Garten genauso akkurat zu pflegen. Ich hab es natürlich nicht geschafft. Es ist nicht einfach, solch ein stark emotional behaftetes, eher idelles Erbe anzutreten, ohne möglicherweise andere zu verletzten. Obwohl die Umgestaltung  immer in Absprache mit meiner Schwiegermutter geschieht. Gottseidank hat sie kein sonderlich grosse Interesse mehr am Garten , eher im Gegenteil - obwohl sie anfangs versucht hatte so wie früher im Garten aktiv zu sein. Es ist ihr nich gelungen und sie legt, wie ich, ein eher ambivalentes Verhalten an den Tag. Früher war sie schon nicht so aktiv, denn es war SEIN Garten. Der "Geist" ist noch da und das belastet sie und uns nach wie vor. Vielleicht ist es sogar ganz gut, dass ich jetzt Tabula rasa mache.

Euch einen schönen Sonntag




Taschenanhänger Alpenglühen erhältlich bei
die.waschkueche | Dawanda 

07.10.2010

Immer wieder gern genommen ...

 ... habt Ihr auch einen  "Klassiker" in Eurem Angebot der "immer wieder gerne genommen wird" und von dem Ihr nie erwartet habt, dass er sich als solcher entpuppt? Ich habe so einen in meinem Repertoire, von dem ich es nie für möglich gehalten habe TÄSCHLI.


Diese Tasche (also nicht diese hier dargestellte, sondern der Prototyp) ist eher aus Jux entstanden und war ursprünglich ein Probefilzstück. Aber da es mir in der Seele weh tut, Filzproben in 100% er Qualität wegzuschmeisssen die ich eigentlich nur anfertige um den Schrumpf zu berechnen und um zu schauen, wie die Wolle reagiert (in diesem Fall wollte ich wissen, wie sehr die Wolle schrumpft, wenn ich noch zwei zusätzliche Wollefarben partiell einfilze) sitz ich gerne davor und brüte darüber, was man daraus machen könnte.



Herausgekommen  aus meiner Brüterei vor zwei Jahren  ist TÄSCHLI- Die Tasche mit den zwei Gesichtern. Die Lederapplikation ist damals auch eher aus Zufall entstanden, weil ich wissen wollte, wie filigran ich von Hand Leder schneiden und aufnähen kann, ohne das es sich verzieht. Nein, bis heute bügel ich keine Vlieseline auf. Dann hatte ich noch Rocailles in einem opaken, kräftigen Rot, mit denen ich so recht nichts anfangen konnte. Daraus entstand dann die Perlenwebereiapplikation.



In der Summe entstand  diese Tasche in Form einer Botanikertrommel. Bis heute habe ich einen eklatanten Fehler wegen der Originärität (Originarität? Ich glaub, ich hab da soeben ein neues Wort kreiert. ... na, dann eben zu deutsch Eigenständigkeit ) beibehalten, weil ich nicht möchte, dass man meine Tasche mit den Schweizer-Militärwolldeckentaschen vergleicht, da liegen nämlich vom Design her Welten zwischen.



Na, Schweizer jetzt mal ausgenommen, wißt Ihr welcher Fehler sich bei der Herstellung damals eingeschlichen hat? Ich könnte auch schreiben " TÄSCHLI - nur echt mit dem falschen ........." .  Das hat dem Charakter der Tasche aber keinen Abbruch getan, denn immer wieder angefragt  hat sie sich als "Klassiker" in der waschkueche entpuppt.

Kann mir mal jemand erklären, warum ich mir solche Mühe mit den Fotos mache, wenn Blogspot neuerdings die Qualität gnadenlos beim Einstellen verschlechtert?



Tasche Täschli erhältlich bei
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02.10.2010

Auf drei Hochzeiten tanzen ...


... geht irgendwie. Keine Ahnung wie, aber es funktioniert. Ich bin derzeit im Training, habe die Pflicht hinter mir und steuer auf die Kür zu. ;)

Es gibt natürlich auch noch ein Leben neben dem Filzen, eigentlich mein Hauptleben. Sozusagen mein Brot- und Butterleben. Dies beansprucht mich derzeit sehr, so das ich nur "Kleinigkeiten", aber wichtige, filzen kann. In den letzten zwei Wochen habe ich mir peu à peu meine ganz persönliche Arbeitstisch-Bundesgartenschau zusammengefilzt. Ihr seht auf dem Foto einen Bruchteil von dem, was hier grünt und blüht.

Ich wollte es wissen. Habe ich mich doch vor geraumer Zeit an dieser Stelle als Filzblumen"legastheniker" geoutet. Ich habe mich also daran gewagt Blumen zu filzen. Gut, es sind einfache Formen, aber man fängt klein an und ein Schritt nach dem anderen. Bei einigen Blüten bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass es mit Schablone einfacher ist, als diese frei zu filzen. Vorausgesetzt man möchte exakte Blüten. Es ist auch so, dass ich gerne eine Technik die ich entdeckt habe, sofort vertiefe und trainiere, indem ich in Folge mindestens zehn Blüten des gleichen Typs filze. Auch beim Filzen gilt: Übung macht den Meister. Übrigens, die Blüten haben Originalgröße und manche sind meiner Phantasie entsprungen.

Ich werde mich angesichts des Blumenteppichs hochmotiviert weiter durch den botanischen Garten robben. Wenn ich dann endlich eine Akelei in Originalgröße kann, hab ich es geschafft! ;)

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende. Ich werde morgen mal wieder ordentlich jodhaltige Luft schnuppern  und gespannt die Ereignisse in Stuttgart verfolgen!