man muß nur fest genug dran glauben. Die waschkueche bekommt eine eigene Werkstatt! Filzen auf 90 x 60 cm, links vom Herd und rechts vom Kühlschrank, zwischen Nudeln und Reis und immer Gefahr laufend statt zur Olivenseife versehentlich zur Butter zu greifen, gehören bald der Vergangenheit an.
Es brauchte einige Anläufe bis sich mein Traum von einer eigenen Werkstatt, Anfang des Jahres, erfüllte. Aber das Warten hat sich gelohnt und der Wunsch nach mehr Platz wurde um einige Quadratmeter übertroffen. Die Werkstatt liegt nur zwei Häuser weiter. Von meinem Zimmer kann ich sogar auf den Giebel des Hauses schauen. Das Haus ist ein alter Fachwerk-Bauernkotten von 1794 und hat den entsprechenden Charme - sprich, wir müssen noch ordentlich Hand anlegen. Ich mag Häuser mit Geschichte (davon hat es reichlich), schiefen Wänden und niedrigen Decken - brauche ich wenigstens keine Leiter beim Renovieren. Zwei Jahre stand es leer und wartete auf neue Besitzer ... manchmal liegt das Gute so nah, dass man es vor lauter Nähe nicht sieht.
Wir suchten ja schon lange nach einem Zuhause für unser Brot- und Butterunternehmen . Nah sollte es sein, am Besten im Ort. Platz mußte es haben für Lager, Werkstatt und Büro. Wir hatten verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Eine davon hatte ich hier vor knapp zwei Jahren kurz angesprochen. Aber die Raumsituation war vom Zustand und dem immensen Aufwand, den man sowohl finanziell als auch zeittechnisch hätte betreiben müssen um die Immobilie wieder instandzusetzen einfach indiskutabel.
Mitte Dezember stolperte ich morgens im Dunkeln, während des Brötchenholens über die Lösung in Form eines Schildes "Zu verkaufen". Na klar das ist es! Wir haben nicht lange überlegt.
Wir haben bereits mit den Renovierungsarbeiten begonnen, wobei Brot und Butter vorgeht und die.waschkueche erst später im Jahr nachzieht. Es ist schwer sich in Geduld zu üben, wenn man täglich drauf schaut und weiß: Bald hab ich Platz, bald kann ich mich ausbreiten. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.
Bald enststehen hinter den vier Fenstern der oberen Etage viele schöne Filzsachen, ich hibbel hier schon die ganze Zeit vor mich hin und bin gedanklich am Planen. Innenansichten folgen später.





Oh, wie schön!
AntwortenLöschenNicht nur einen passenden Platz zu finden, sondern auch noch so einen schönen!
Ich hoffe ja insgeheim demnächst auch wenigstens ein Zimmerchen zum Werkeln, denn wie Sie schon schreiben: zwischen Nudeln und Reis ... obwohl sich noch keiner über Wollfussel in der Suppe beschwert hat ;-)
lg und viel Erfolg weiterhin!
ela
So schön! Ich freu mich für euch beide und ganz besonders für die.waschkueche! ;D Auf zu neuen Filzufern...
AntwortenLöschenBoah Doris!
AntwortenLöschenWas ist das schön!!! Ich freue mich für euch :DDD
Na, und bei der Hausgröße gibt es dann bestimmt doch auch Gästezimmer für Deine bald anstehenden Filzkurse, nicht wahr? ;-)
Einen ganz lieben Gruß von
myriam.
Oh Super das wird sicher toll! Wer träumt nicht von so einer Gelegenheit und ich kann es mir schon vorstellen wie ungeduldig man darauf hinwartet.
AntwortenLöschenlg Bianca
@myriam
AntwortenLöschenDie Gäste dürfen auf dem grob ausgebauten Heuboden schlafen, da wo der Marder haust ;).Der Kotten wird ja von uns nur rein gewerblich genutzt werden, es wird also keine privaten Räume geben. Wohnen werden wir weiterhin im Elternhaus meines Mannes.
Mit den Filzkursen ist natürlich verlockend, Platz ist da, reichlich ... aber die Zeit nicht. Derzeit konzentrieren wir uns zu 100% auf Brot und Butter. Naja gut ich zu 80% und GG zu 100%
Wow, wie schön....
AntwortenLöschendas wird bestimmt super. Keine Wolle mehr am Kochlöffel, Filzkurse...wer weiß was noch für Träume wahr werder.
LG
Bea
sooo toll :)!
AntwortenLöschenIch klatsch hier auch mal in die Hände :-))
AntwortenLöschenGästezimmer?
Heuhotel ist doch voll angesagt :-)
Liebe Doris,
AntwortenLöschenein wunderschönes Arbeitsumfeld. Da könnte man glatt neidisch werden (-: Wir haben zwar auch sehr viel Platz, aber das alte Häuslingshaus haben sie in den 70igern mit ziemlich hässlichen Klinkern verschandelt. Adieu Traum vom Rotsteinhaus.
Wenn's schon nicht mit Göttingen klappt, dann vielleicht zur Einweihung?
Viel Erfolg und Spaß für Samstag!
LG
Sabine
Das Haus sieht toll aus, ich würd dann auch dem Mader Gesellschaft leisten und mit Myriam auf den Beginn der Filzkurse warten ;-)
AntwortenLöschenLiebe Doris,
AntwortenLöschenganz herzlichen Glückwunsch zu diesem "TREFFER"! Ich freue mich von ganzem Herzen für dich! Ich kann dieses neben der Spüle filzen und arbeiten so gut nachvollziehen. Oh, und immer alles wieder wegräumen. Da braucht man für die Vor- und Nachbereitung oft mehr Zeit als für die Arbeit selber!! ;-)
Und das Schmankerl ist ja wohl das Haus selber. Alles paßt! Nun macht die Arbeit (wenn man filzen als "Arbeit" sehen will) doppelt Spaß!!
Einen ganz lieben Gruß an dich, das Haus und den Lieblingsehemann, der ja auch fleißig mitgezaubert hat.
Claudia
Erst einmal, vielen lieben Dank für Eure Glückwünsche!!! Ich freue mich sehr darüber. Ich seh schon, ich sollte mich mal ernsthaft mit Filzkursen im Heuhotel "Zum Marder" auseinandersetzen. :D
AntwortenLöschenHAMMER!!!!
AntwortenLöschenOh, ich freu mich soooo doll mit!
Ich finde, Platz ist DER GRÖSSTE LUXUS!!!!
Freufreufreu!
Joanna
Wann ist der Einweihungs-sektempfang!????
AntwortenLöschenLG *Svenja*
was für ein schätzchen, was besseres gibt es nicht zum filzen!!!!
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