Baustelle // Teil 8 - Mördermuskelkater

Sonntag, 29. März 2015

Ich schätze, ich werde die 10 Baustellenposts bis die Werkstatt fertig ist doch noch schaffen. Als ihr den letzten Baustellenpost gelesen habt, stand ich in der Werkstatt und löste mein großkotziges Gekrähe ein. Jenes, dass ich im November letzten Jahres machte, als ich die instabile Fachung vor den immer größer werdenden Augen der holden Herrlichkeit aus dem Fachwerk drückte. Jawohl, einfach schlank rausdrückte. Pock, da lag sie. Mit den Worten:" Das mauere ich vernünftig ein, so hält das doch nichts." Glaubt's mir, die Herren "Baustellenleiter" haben NUR drauf gewartet, dass ich eben das nicht mache.



Lila Latzhose 

Ich holte also am letzten Sonntag die imaginäre, längst verblichene, violette Fahne der Emanzipation raus, zog mir meine fadenscheinige, rosafarbene Latzhose aus den frühen 80ern an, die ausgelatschten Birkis, wickelte mir mein selbstgefärbtes Windeltuch um und .... holte mir meinen Mann als Starthilfe. Also, Hilfe zur Selbsthilfe sozusagen. Er erklärte, ich wurde ungeduldig, er erklärte intensiver, ich wurde ungeduldiger, er erklärte massiv ausschweifend ... ich platzte fast und wurde immer unsicherer. Taktik, alles männliche Taktik ... er durfte mir dann noch den Mörtel mischen, die Räumlichkeiten verlassen und ich mauerte los, um 13.00 Uhr. Um 20.53 Uhr war ich fertig - mit einem Fach ... am Montag hatte ich mörderischen Muskelkater. Die weiteren Maurerarbeiten, es warteten noch vier Fachungen, wurden auf Dienstag verschoben und über den die Woche verteilt. jeden Tag ein Fach. Freitag wurde ich fertig.

Aufgemischt

GG hat zugegeben, dass er den ganzen Tag auf einen kleinlauten Anruf von mir gewartet hat und etwas irritiert war, als ich ihn herbeorderte um neuen Mörtel zu mischen. Hätte ich auch können, hätte - also, das Anmischen, hab ich aber nicht. Wir wollen mal nicht zu weit mit der Emanzipation gehen, nä? Sonst darf ich bald alles selber machen *hüstl*. Abends schaute noch ein gelernter Maurer vorbei und fragte, wann ich bei ihm anfangen wolle. "Wat zahlste?"

Wirbelndes Blattwerk

Warum ich mir das antu und das Fachwerk wieder schließe? Es wirkt doch alles so schön offen. Als Sichtschutz und weil die Werkstatt keinen Windfang hat. Geht die Tür auf, bläst es ordentlich durchs Haus. Gerne im Herbst mit Blättern von den Bäumen, die vor und neben dem Haus stehen. Es reicht wenn sie konzentriert im Flur herumwirbeln. So ein Putzfreak bin ich nämlich nicht, dass ich allenthalben hinter baumlosen Blättern herjage, die sich in der Werkstatt in jene Ecken verdrücken, die am schlechtesten zugänglich sind. Ne, echt nicht. Daher Muskelkater in Kauf genommen und weitergemauert ... vor Ostern wird gestrichen, das steht fest ;).





die.waschkueche bekommt eine Werkstatt - Was bislang geschah

Die Baustelle Teil 7 // Das Ende trägt die Last
Die Baustelle Teil 6 // Rettungslos hinterher
Die Baustelle Teil 5 // Elektrisiert
Die Baustelle Teil 4 // Weißte Bescheid
Die Baustelle Teil 3 // Wie weit biste?
Die Baustelle Teil 2 //  Jetzt gehts zur Sache
Die Baustelle Teil 1 // Es renoviert - Surprise

Baustelle // Teil 7- Das Ende trägt die Last

Sonntag, 22. März 2015

Was macht die Werkstatt? Die großen Arbeiten sind abgeschlossen. Es fehlen nur noch ein paar Abschnitte. Dazu gehört das Fachwerk, das noch in Teilen geschliffen werden muß, ebenso noch einige Wände und Decken. Ich habe mich entschlossen nicht zu tapezieren, sondern die Wände direkt zu streichen. Der Boden muß verlegt werden, dass Fachwerk ausgemauert - dafür muß es geschliffen sein , die Türen gestrichen, dass Fachwerk geölt. Der Ofen wird in den nächsten Tagen verputzt. Mitte April kommt die Möbellieferung für die Teeküche und den Rest, ebenso die Natursteinverblender die statt Kacheln in der Teeküche an der wand ihren neuen Wirkungskreis finden. Öhm, Deckenleisten sind zu kleben, dafür müssen aber erst die Decken fertig geschliffen sein und dann fehlen noch die Fensterbänke, der Filztisch (der Entwurf steht) und der Schreibtisch für das Büro. Feddich!




Stagnation 

Ich habe mich schon längst mit dem Gedanken abgefunden erst einmal wieder in der Küche zu filzen, damit ich die Termine einhalten kann. Ja, wir haben lange Zähne. Wir, das sind eher mein Mann und unser Bekannter. Der wiederum 70% der Baustelle ALLEINE gewuppt hat, das möchte ich hier mal deutlich betonen. Mein Dank wird ihm ewig hinterherschleichen. Ich habe bislang die Truppenbetreuung übernom- men und kulinarische  "Beilaunehalter" rübergeschleppt. Mein Part kommt erst noch.

Ich bin nämlich eine Streicherin vor dem Herrn. Man gebe mir eine Farbrolle, Wandfarbe, viel Fläche mit den Worten:"Wenn's ein bisschen tropft ist nicht schlimm." Doris in ihrem Element. Bereits während des Öffnens des Farbeimers schmier ich mich voll, danach folgen Plempereien beim Umrühren, Gekleckere beim Abstreifen und wenn ich dann, bewaffnet mit einer vollgesogenen Farbrolle, ansetze, renn ich gegen den Farbeimer und ein Drittel schwappt über. Supi, "Mutti" zieht dann immer eine Spur Wandfarbenschuh- abdrücke hinter sich her.






Aus Alt mach Neu 

Im Moment bearbeite ich eine gut 60 Jahre alte Tür, die wir aus dem Obergeschoss entfernten, damit sie zukünftig die Teeküche vom Lager trennt. Obergeschoss? Ja, dass Haus ist zweigeschossig, verteilt auf insgesamt ca. 450 qm Fläche. Den Lack habe ich am Wochenende in 8 Stunden mittels Heißluftpistole und Spachtel mühselig abgekratzt. Diese alte Ölfarbe hängt am Holz wie Teer - riecht auch so. Nun bin ich am nachschleifen und werde, so hoffe ich, am Wochenende eine neue alte Tür einsetzen können.




Blablabla 

Diese ganze langatmige Einleitung war als Erklärung gedacht, warum man immer noch nichts atemberaubend Eingerichtetes sieht (äh, wird man bei mir eh nicht sehe. Ich bin eher pragmatischer Natur), sondern es immer noch irgendwie so wie kürzlich schon gezeigt aussieht. In diesem Fall handelt es sich auf den Bildern um das "Büro", dem anderen Nutzraum. Mir fällt kein besserer Begriff ein. Büro .... Büro ... doof ... Entwurf .... noch dööfer ... habt Ihr eine Idee, wie man einen Raum nennen kann, in dem ich zeichne, die Werkstücke fertig konfektioniere, nähe etc. pp.  ... Fertigung ... nääähhhh ... Abwicklung ... egal, es ist der Raum mit dem Schreibtisch und dem Ofen.

Ich hoffe wir kommen in den nächsten zwei Wochen noch einmal mit einem kräftigen HAU RUCK voran und ich kann Euch bald mit stolzgeschwellter Brust meine fertige Werkstatt präsentieren. Feldbett hab ich schon um dort zu nächtigen .... .

 Bald mehr vom Mehrteiler "Die Baustelle // Ein Ende in Sicht".



die.waschkueche bekommt eine Werkstatt - Was bislang geschah
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Die Baustelle Teil 1 // Es renoviert - Surprise

Auch Fotos brauchen ein Zuhause

Mittwoch, 18. März 2015

Hier war es in letzte Zeit, abgesehen von gelegentlichen Meckern meinerseits, eher still. Dafür gibt's mehrere Gründe. Einen kennt ihr bereits, das ist die Werkstatt - dazu bald mehr. Ein weiterer Grund ist unserer Brot- und Butterfirma, welche seit Wochen meine allergrößte Aufmerksamkeit und derzeit den meisten Zeiteinsatz fordert.




Wenn man sich nicht zuhause fühlt

Äh, was wollte ich jetzt eigentlich schreiben .... ?  Ah ja, Projekte und Zeit. Seit geraumer Zeit habe ich  ein Projekt auf der Festplatte kleben, das von der Gefühlskonsistenz stark an Kaugummi erinnert. Es verklebt die Platine, die Sicherungen und mein Gehirn. Seit nun mehr genau einem Jahr klebts vor sich hin! Und nervt ... obwohl es freiwillig ist. Der Ursprung dafür liegt bei flickr und deren Umstellung der Oberfläche und Bedienung vor über einem Jahr. Ich war ziemlich unglücklich mit der Neuerung. Habe lange Zeit keinen Zugang zu meinem flickr-Account gehabt (ich konnte mich tatsächlich nicht anmelden), um jetzt festzustellen, dass es doch gar nicht so schlecht ist. Zu spät!

Zwischenzeitlich hatte ich mich auch bei einer Alternative angemeldet, mich dort bis heute nicht zuhause gefühlt. Ich wollte aber meine Produkte endlich mal anständig als komplettes Portfolio präsentieren. Gibt es nämlich in der Form nicht. Sollte es aber geben, besonders wenn man verkauft.

Lange Rede kurzer Sinn 

Gut, selbst ist die Frau. Dann mach ich mir eben mein eigenes Foto-Zuhause. Nach gut 365 Tagen ist es endlich soweit, meine EIGENE BILDERGALERIE, auch liebevoll "Das mentale Bilderkaugummi" genannt, ist endlich fertig! Das Foto zeigt Ausschnitte der ersten Entwürfen bis zum Code der letzten Seite, die vorgestern fertig geworden ist. Und kaum ist es fertig geworden, meckert Google weil's net responsive ist .... AAAARRRGGGGHHH.

... sie wird nie fertig sein, denn, es werden immer wieder neue Bilder hinzukommen. Auch werde ich die Galerie zu einem späteren Zeitpunkt um weitere, interessante, so hoffe ich, Filzthemen-Seiten erweitern. Später. Nächstes Jahr oder so .... vielleicht ... möglicherweise .... Ideen hätte ich ja ... naja, aber erstmal muß ich mich um's Responsive Design kümmern.

Responsive Design  = Ist die Technik, die Internetseiten gestattet sich an mobile Endgeräte anzupassen. HIER wirds anschaulich erklärt.

So und jetzt stürze ich mich wieder ins Werkstattvergnügen. Die wird langsam zu einem Mental-Kaugummi. Wie heißt es so schön, das Ende trägt die Last, wie wahr. Viel Spaß beim Entdecken.

EDIT // Wenn man dann mal selber nach ein paar Tagen wieder draufschaut, entdeckt man den ein oder anderen Rechtschreib- und Orthographiefehler ... werden korrigiert.

Wie geht das?

Montag, 16. März 2015

Wenn ich mich derzeit mal im Blog melde habe ich was zu meckern ... naja eigentlich nicht wirklich meckern, aber es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde die, so finde ich, auch mal angesprochen werden sollten. Auch wenn mich jedes Mal so ein Beitrag einen Leser kostet, mindestens. Ich kann's nicht halten, Stillschweigen mag ich aber auch langsam nicht mehr. Manchmal wenn's zu arg wird muss es raus.

Ich hab da mal 'ne Frage

Heute geht es darum das ich immer wieder Anfragen bekomme, wie ich was herstelle. Generelle Fragen sind ja erst einmal nicht tragisch. Manches Mal frage ich mich jedoch, ob vorher nachgedacht wurde. Mit lieber Regelmäßigkeit ereilen mich Mails, mit der Frage wie meine Schultüten gefilzt werden. Welche Schablonen nötig sind, welche Wolle ich verwende, welche Farben und wie ich nun genau was mache? Gerne kombiniert mit dem Hinweis, dass man selber filzt und seinem Kind eine Schultüte filzen möchte, so wie eine meiner Schultüten, man aber nicht genau weiß wie die Technik funktioniert etc. pp. . Man bittet um genauere Auskunft. Mit lieber Regelmäßigkeit klappt mir dann der Unterkiefer runter, denn ....

.... ich verkaufe Schultüten. Damit verdiene ich ein Teil meines Einkommens und ich denke, es ist mehr als deutlich ersichtlich, dass ich all die Schultüten nicht für meine Kinder (sofern ich welche hätte) filze. Würde ich Auskunft geben, könnte ich den Verkauf von Schultüten gleich lassen. Stattdessen detaillierte Fertigungsanleitungen als kostenlose Tutorials, am besten via Pinterest, viral in  die virtuelle Welt blasen. Vielleicht komm ich dafür irgendwann in den Himmel, dann, wenn ich verhungert bin, weil ich kein Geld mehr verdiene. ;)

Selber nachdenken

Ich bin recht großzügig mit den Einblicken in meine Filzerei hier im Blog, aber wenn jemand schon meine Tüten kopiert -besser, sich inspirieren läßt ...-, der soll wenigstens genauso fluchen und schimpfen wie ich, wenn etwas nicht klappt. Genauso viel Hirnschmalz reinstecken wie ich, um herauszufinden wie was geht. Ich weiß, dass solche Menschen niemals bei mir kaufen würden, aber ich möchte, dass sie wenigstens merken, wie schwer es ist eine Schultüte meiner Machart und Qualität zu filzen.

Was haben Cola und Filz gemeinsam? 

Um es ganz deutlich zu sagen, wie ich sie nun genau herstelle gehört zum Betriebsgeheimnis der waschkueche. Es käme keiner auf die Idee bei einem grossen Konzern, ich sag mal dem der die braune, koffeinhaltige Brause herstellt, anzurufen und zu fragen, wie diese süße Limonade hergestellt wird, weil man selber welche für den Kindergeburtstag machen will .... das Prinzip um das es geht ist klar, oder? Dabei ist es egal ob es sich um einen Weltkonzern handelt oder um eine Filzklitsche irgendwo in der tiefsten, ländlichen Pampa Deutschlands.

Nur tutti kompletti

... ach wo wir grad so nett am Plaudern sind, dann gibts noch die, die nur Schultüten-Einzelteile zum Schnäppchenpreis von mir wollen. Patentante Kunigunde würde dann den Rest dazu filzen.  Sie traut sich aber nicht das angefragte Teil zu filzen, bzw. kann es nicht. Man hätte aber so gerne eine Schultüte, die so aussieht wie von mir, ist aber nicht bereit meine Preise zu zahlen, da muß dann in Teilen die Verwandtschaft ran  ... alles klar, oder? Die Krönung des Ganzen ist noch die Kombi OHNE ANREDE!

Wollt Ihr wissen WIE VIELE Bisspuren die Tischkante meines Schreibtisches hat? Viele, zu viele.

Kurz gesagt, ich verkaufe generell keine Einzelteile. Bei mir gibt's Schultüten (und nicht nur die) nur tutti kompletti. Denn genau das ist es was mir Spaß am Filzen macht, komplette Gestaltungen zu erarbeiten und zu fertigen.

Seid mal ehrlich, würdet Ihr Euch da nicht auch ein wenig drüber ärgern???? Ich schon, ich bin nämlich auch nur ein Mensch und mein Geduldsfaß ist endgültig übergelaufen.


Ein Mindestmaß an Höflichkeit

Donnerstag, 26. Februar 2015

... im Internet ist nicht jedermanns Sache wie ich als Onlinehändler immer wieder bedauernd feststellen darf. Leider erreichen mich immer wieder Mails mit Anfragen zu meinen Produkten denen jegliche Grundlagen der höflichen zwischenmenschlichen Konversation fehlen. Keine Anrede, noch nicht mal eine neutrale Begrüßung, ohne Unterschrift. Oft verbunden mit glyphischen Anfragen, mit denen ich bei einem Rätselwettbewerb für Ägyptologen sicherlich mit Abstand den ersten Platz belegen würde.

Sicherheitsgründe - Datenschutz

Ich kann es nachvollziehen, wenn man nicht sofort seinen Namen nennen möchte, weiß man ja nicht wie der Gegenüber tickt ... andersrum ist es aber auch so. Das Gesetz verdonnert uns Onlinehändler zum Datenstriptease  ... ich blähe gezwungenermaßen einen Teil meine persönlichen Daten in die weite Welt und weiß nicht bei wem sie überall landen.

Ich erwarte nicht von Interessierten, dass sie mir bei Kontaktaufnahme ihre Lebensgeschichte, garniert mit höchstpersönlichen, intimen Eckdaten mitteilen, ne meine Lebensgeschichte reicht mir völlig. Es ist o.k. - wenn man schon nicht meinen Namen schreiben kann oder will - zu schreiben "Hallo" oder "Guten Tag". Es reicht zur Verabschiedung zu schreiben "Viele Grüsse" und eventuell ein Kürzel, Nick oder nur Vorname setzt. Alles schon dagewesen und ich habe dann sofort begriffen das jemand einfach vorsichtig ist und es respektiert.

Kostbare Lebenszeit

Mal davon ab überwiegen die netten und höflichen Anfragen. Teilweise mit recht witzigen Anreden, sicher- lich oft in Ermanglung meines Namens, über die ich schmunzeln muß. Wie z.B. Schultütenqueen, Wollbän- digerin oder gar Frau Waschkueche. Macht alles nichts, aber ich werde wenigstens angesprochen.

Will sagen, ich bin nicht völlig spaßbefreit und zum Lachen bleib ich auch im Großen und Ganzen über der Erde. Bei mir hört jedoch mittlerweile der Spaß auf, wenn man es noch nicht mal schafft ein klitzekleines Maß an Respekt gegenüber seinen Mitmenschen aufzubringen, egal ob virtuell oder analog. Brauche ich nicht. Daher werde ich zukünftig, aus Rücksichtnahme gegenüber den Interessierten die eine Anrede schaffen solche Anfragen nicht mehr beantworten. Mir ist meine Lebenszeit zu kostbar um diese mit Mails zu verplempern, deren Urheber sich noch nicht mal zu einem "Hallo" durchringen können.

Auch Smartphones verfügen über alle Buchstaben des ABC

Bitte verschont mich mit: „Ist eben so. Manche lernen es nie, So ist das Internet. Tippen über Smartphone ist schwierig, ältere Menschen kennen sich mit Kontaktformularen nicht aus und sind  unsicher.“ .... - alles schon gehört als Argument. Für mich gibt  es aber keine trifftigen Argumente dagegen. Denn, wer es schafft sein Anliegen zu formulieren, der dürfte es auch schaffen folgende fünf Buchstaben zu schreiben
"H A L L O" und unter die Anfrage vielleicht noch "Viele Grüsse" oder noch kürzer "DANKE".

Von mir erwartet der Kunde, zurecht übrigens, dass ich ihn respektvoll und höflich behandel! Das ist für mich selbstverständlich. Darf ich dann nicht im Gegenzug ebenso ein Mindestmaß an Wertschätzung erwarten? Bin ich als Onlinehändler ein Mensch 2. Klasse, der es nicht wert ist an ihn ein "Hallo" zu verschwenden????

Fundamente des Zusammenlebens

Nennt mich unverbesserlich-naiv, gerne, aber ich beharre auch weiterhin auf ein Mindestmaß an Höflichkeit zwischen den Menschen egal wo, aus welchem Grund und warum auch immer!

Höflichkeit und Respekt sind meiner Ansicht nach fundamentale Elemente damit die menschliche Gesell- schaft ansatzweise funktioniert und das nicht nur in der analogen Welt. Wer jetzt denkt:„ Meine Güte, die soll sich nicht so anstellen oder es dann eben mit dem Onlineverkauf lassen.“ Den bitte ich darüber nachdenken was er da grad gedacht hat  ... . ;)

EDIT
Die Kürzel VG, LG, BG gelten natürlich auch. Sie sind typisch für die kurze Kommunikation im Internet. ;)