Einschulung // Schultüten & Zuckertüten 2015

Mittwoch, 15. April 2015

Geplant war für dieses Jahr alles ganz anders mit dem Filzen, den Schultüten und den Terminen. Ursprünglich wollte ich aufgrund der Renovierung/Sanierung/Umbau/Neubau (sucht Euch das Passende aus, es trifft alles irgendwie zu) für dieses Jahr keine Aufträge annehmen. Ich wußte nämlich bis Ende Dezember 2014 nicht genau wohin die Reise mit den neuen Räumen geht und wann sie beendet ist.

Im Januar zeichnete sich ab das noch mindestens 4-5 Monate benötigt würden, bevor ich das erste Mal Wasser für Seifenlauge im neuen Atelier erhitzen kann. Ich traf die rigorose Entscheidung nicht eher wieder Bestellungen entgegenzunehmen bis alles fertig ist, schloss den Shop, mottete mein Filzequipment auf unbestimmte Zeit ein und stürzte mich in Dreck und Staub. Gemeinsam mit GG und dem unersetzlichen Helfer. Soweit so gut.

Das Problem

Ich hatte aber die Rechnung ohne den "Wirt" gemacht. Nach der Einschulung ist vor der Einschulung ... es kamen dennoch Anfragen für Schultüten, liebe, nette Anfragen, tolle Anfragen, interessante Anfragen, Anfragen die sich bereits ein Jahr geduldet hatten nur um von der waschkueche eine Schultüte zu bekommen ... so, wat machste ... hin und her überlegt. Nachdem ich abschätzen konnte wann wir fertig werden, habe ich nach einer machbaren Lösung für die Schultüten-"Problematik" gesucht, generell und im speziellen. Ich habe eine gefunden, die nicht nur dieses Jahr sondern zukünftig für Schultüten-Bestellungen gelten wird.

Ja, es gibt eine generelle Problematik bei den Schultüten die ich bislang nicht angesprochen habe. Die Erfahrungen der letzten vier Jahre, seit ich Schultüten anbiete, haben mir gezeigt das ich beim Filzen Grenzen habe. Physisch wie psychisch. Schultüten filzen ist ein ziemlich zeitintensiver, körperlich sehr anstrengender und kreativ fordernder Job.


Schultüten 2015 aus Filz als Dinosaurier, Wikinger, Wald, Schlange, Trecker, Fliegenpilz, Pferd.

Einschulung // Schultüten 2015 - Mehr Info zur Bestellung von Schultüten siehe weiter unten.

Am Limit

Sie machen mir extrem viel Spaß, ich kann mich austoben, meine Phantasie von der Leine lassen, mit kindlicher Freude Kindern und nicht nur ihnen Freude bereiten. Sie kommen sehr gut an, weil sie ungewöhnlich und anders sind als die üblichen Schultüten, entsprechend bekomme ich Anfragen. Mehr als ich bewältigen kann. Dennoch sage ich zu, weil ich niemanden enttäuschen möchte.
Fatal, denn ich gehe jede Schultüten-Saison über meine zeitlichen Ressourcen und körperlichen Grenzen hinaus. Ende September ist bei mir die Luft komplett raus und ich habe ausser Schultüten nichts gefilzt, erkennbar am chronisch leeren Shop. Ein Umstand den ich sehr bedauere und den ich unbedingt ändern möchte.

Nachgedacht

Die filzerische Auszeit seit Dezember habe ich nicht nur dazu genutzt der waschkueche ein eigenes Dach über den Kopf zu geben, sondern auch darüber nachzudenken welchen Weg ich, besonders bei den Schultüten, zukünftig einschlagen möchte. Mir war sehr schnell klar, ich möchte diese weiterhin filzen, aber nicht mehr in dem bisherigen Umfang. Ich möchte wieder Zeit für die Umsetzung anderer Filzideen haben und etwas schonender mit meinen Kräften umgehen.

Die Lösung

LIMITIERUNG heißt das Zauberwort. Die Auflage von Schultüten eines Jahres wird zukünftig limitiert. Innerhalb dieser auch die Sonderanfertigungen. Schultüten sind ein Saisongeschäft, um sichere Liefertermine geben zu können muss ich exakt planen. Das habe ich lernen dürfen. Die Konsequenz aus langen Nächten und Lieferterminpanik ist - zusätzlich zur Limitierung - eine Bestelldeadline mit Fixdatum. Nach diesem Datum (es wird immer der 30. April sein) nehme ich keine Bestellungen mehr für die bestehende Saison an.

Mit diesem "neuen" Bestell-Konzept werde ich in diesem Einschulungsjahr, also jetzt, beginnen.
Der Übersicht wegen alles noch einmal auf einen Blick


BESTELLUNG SCHULTÜTEN // EINSCHULUNG 2015

  • Limitierte Gesamtauflage ( 2015 nur noch wenige Plätze frei)
  • Sonderanfertigungen nur begrenzt möglich. ( Auflage für 2015 komplett vergriffen).

  • Für die Einschulung (August/September) 2015 ist Bestellannahmeschluß am 30.04.2015. Bzw. so lange, wie noch freie Plätze vorhanden sind.
  • Für die Einschulungen Juli 2015 kann ich bereits KEINE Aufträge mehr annehmen! 

  • Bestellungen für die Einschulung 2016 sind ab sofort bis zum 30.04.2016 möglich.
    Bzw. so lange wie freie Plätze vorhanden sind. 

Sorry an diejenigen, die noch mit ihrer Tütenbestellung gewartet haben und vermutlich leer ausgehen werden. Viele haben ganz früh reagiert und in den  den vergangenen Monaten bestellt, dadurch ist das Gros der diesjährigen Auflage fast vergriffen.

Ich hätte schon eher posten können, aber mir war bis Anfang der Woche nicht wirklich klar, wie ich das Thema zukünftig handhabe und wann die Werkstatt fertig ist (deren Fertigstellung ist maßgeblich). Es sind wirklich nur noch eine Handvoll Plätze für Tüten zu den Einschulungsterminen Ende August und September frei. Bestellungen für die Einschulungen im Juli kann ich leider nicht mehr annehmen.

Eins bleibt aber unverändert, die Einblicke hier im Blog in die Herstellung der Sonderanfertigungen. Dieses Jahr sind wieder einige sehr spezielle Tüten dabei.

Baustelle // Teil 9 - Schon wieder Muskelkater

Sonntag, 12. April 2015

Unter Aufbringung aller mir zur Verfügung stehenden Willens- und Körperkräfte ziehe ich seit vier Wochen ein knallhartes Baustellenpensum von täglich 6-8 Stunden durch, immer mit dem Blick auf das nahende Ende. 

Frisch gestrichen

Gestern habe ich sieben Stunden ohne Unterbrechung gestrichen. Dazu möchte ich bemerken, dass ich seit Montag streiche. Gestern abend um 22.30 Uhr schloß ich die Werkstatt-Tür von aussen ab, unterhielt mich noch kurz mit einer wandernden Erdkröte, die auf der Türschwelle hockte, über zickige Prinzessinnen und deren goldene Bälle, wankte anschließend weißgesprenkelt rüber, direkt unter die Dusche und dann ins Bett. Heute kann ich vermelden: Krebsgang, frisch geduscht, ausgeschlafen und eine komplett fertig gestrichene Werkstatt.



Ausgetrickst

Morgen kommt der Boden rein und es werden die Möbel angeliefert. Wobei ... eigentlich hatte ich den Ehrgeiz alle Möbel aus vorhandenen Beständen zu rekrutieren und aufzuarbeiten ... eigentlich, aber und jetzt werden mir vermutlich viele Filzerinnen Recht geben, es geht nichts über dieses REGAL für eine Filzwerkstatt! Dazu kommen noch diese schicken  SCHÄTZCHEN für die "Teeküche".

Ne, ich habe es mir nicht angetan und bin zum Schweden gefahren um mir den Kram selber aus den Regalen zu puhlen. Ich lasse bringen, wesentlich entspannter. Ich bin kein Freund vom Bummeln über geschlungene Pfade begleitet von PIMPLA, FLYGA, LANDSKRONA, KIVIK, BILLY und Konsorten - nicht wirklich. Echt nicht. An mir ist kein Ikea-Shoppingfreak verloren gegangen, obwohl weiblichen Geschlechts. Um die Abteilung mit Teelichtern, Geschenkpapierrollen, Messerblöcken und Co. mache ich gerne einen ganz großen Bogen. 

Mein Ikeaeinkauf, wenn ich mich schon hinbequeme, gestaltet sich folgendermassen: Im Internet Modelle raussuchen, aufschreiben, hinfahren und DIREKT ins Hochregallager marschieren. Gerne nehme ich dabei auch unentdeckte Abkürzungen durch die Auslagen und die Ausstellungszimmer ... ; - jo, die gibt es. 



Abgegriffen 

Jedenfalls kommen morgen Möbel, aber es werden auch einige alte Schätzchen zu neuen Ehren gelangen. Ich mag Dinge mit echter Patina, die Geschichten erzählen, die Charakter haben. Dazu gehören zum Beispiel meine Sitzgelegenheiten. Bereits im Februar bin ich darauf gestoßen. In den kleinen "Sputnik"-Hocker habe ich mich auf der Stelle verliebt, der mußte neben dem Ama-Elastik-Stuhl mit.

Ausserdem wird noch ein altes Familienerbstück seinen neuen Platz finden. Eine große weiße Wand ganz für sich alleine zum Wirken. Ein wuchtiger, dunkler Schrank aus Elsaß-Lothringen.
Der Filztisch, Spezialanfertigung, liegt auch in den letzten Zügen ... Ihr merkt vielleicht, die letzte Etappe ist angebrochen und hat Fahrt aufgenommen. Ihr glaubt gar nicht WIE aufgeregt ich mittlerweile bin. 





die.waschkueche bekommt eine Werkstatt - Was bislang geschah

Die Baustelle Teil 8 // Mördermuskelkater
Die Baustelle Teil 7 // Das Ende trägt die Last
Die Baustelle Teil 6 // Rettungslos hinterher
Die Baustelle Teil 5 // Elektrisiert
Die Baustelle Teil 4 // Weißte Bescheid
Die Baustelle Teil 3 // Wie weit biste?
Die Baustelle Teil 2 //  Jetzt gehts zur Sache
Die Baustelle Teil 1 // Es renoviert - Surprise

Schreibzeit #3 - Mein Blog, ein privates Tagebuch?

Sonntag, 5. April 2015

Biene von WAS EIGENES hat mal wieder im Zuge ihrer  #SCHREIBZEIT eine Frage gestellt die sich wohl  jeder Blogger im Laufe seiner Bloggerkarriere stellt. Nämlich "Mein Blog - ein privates Tagebuch"? Es ist sehr interessant die einzelnen Statements zu lesen. Unterschiedliche Ansichten, aber alle mit dem gleichen Tenor das der jeweilige Blog nicht privat ist. Soweit so gut. Was sind das für Blogs hinter diesen Meinungen? Es sind alles Blogs von Menschen die diese aus rein persönlichen Gründen und zum privaten Zwecke führen.

Bloggende Auster

Es ist kein Blog dabei dessen Inhaber von Anfang an bewußt diesen ausschließlich zu gewerblichen Zwecken nutzt ... - oder doch nicht? Ich nu wieder.
Mein Blog wurde von Beginn an als rein öffentlich-gewerblich von mir deklariert. Mein Blog war nie dazu gedacht mein Privatleben im anonymen World Wide Web zu präsentieren und wird es auch zukünftig nicht. Ehrlich gesagt fühle ich mich auch äußerst unwohl dabei Privates mit einem mir unbekannten Publikum zu teilen. Ich hab da eine gewisse Austernmentalität, die sich im Laufe meiner Bloggerexistenz nur noch mehr verstärkt hat. Auch im wahren Leben, man mag es kaum glauben, kann ich äußerst zurückhaltend sein. Kann ... 




Nichts als Werbung

Was nicht bedeutet, dass mein Blog nicht persönlich oder nicht authentisch ist. Das ist er sehr wohl. Das soll auch so sein. Aber, er ist weder privat noch ein Tagebuch. Ja, was ist er denn nun? 
Mein Blog ist mein virtuelles Filzatelier. Er dient einzig und allein dazu meine Filzleidenschaft, die damit verbundene gewerbliche Aktivität und die daraus entstandenen Produkte zu bewerben. Tscha, nu isses raus, mein Blog ist eine einzige grosse Werbesendung. Naja, ganz so krass nicht.

Kuchen geht immer

Ich möchte kurz erklären wie es dazu gekommen ist. 2004 begann ich mit einer Freundin die Filzerei auf gewerbliche Füße zu stellen. Wir tingelten von Markt zu Markt und boten unsere Filzwaren feil. Nun muß man wissen das wir in einer sehr ländlich strukturierten Gegend wohnen. Ich sag es mal so, dass Bewußtsein für dererlei Dinge, wie ich sie herstelle, ist nicht sooooo ausgeprägt. Man denkt hier pragmatischer .... also für 'nen Stück Kuchen mit Kaffee ist immer Geld da .... . Ende vom Tingeltrauerlied, viel Aufwand für Plus-Minus Null und 'nen Döner auffe Faust nach Marktende. Wir waren kurz davor den ganzen Kram wieder zu lassen, ebay brachte auch nicht den gewünschten Erfolg, als wir im Internet auf ein Startup stießen. Zu dem Zeitpunkt war es seit einem halben Jahr online. Na, kennt Ihr es??? Die Rede ist von Dawanda.

Problemlöser online

Noch in den Kinderschuhen steckend, sehr überschaubar mit vielen interessanten Gleichgesinnten. Die Lösung unserer Probleme. Genau das war es! Kein zeitintensives Überlandfahren zu "Kunsthandwerker"märkten mehr, die außer verlorener Zeit, Schnupfen oder Sonnenbrand und Frust nichts brachten. Wir eröffneten einen Shop. Im weiteren Verlauf unserer Onlinetätigkeit entdeckte ich das Bloggen als Marketinginstrument. Anfang 2008 hörte meine Freundin aus beruflichen und privaten Gründen mit der Filzerei auf. Fortan bestritt ich das Filzgewerbe alleine, unter neuem Namen und ausschließlich online.

Marketing und viel mehr

Die waschkueche war geboren und mit ihr dieser Blog, der dazu diente und dient meinem Filzhandwerk einen Raum zu geben, es bekannter zu machen. Für meine Produkte zu werben. Mittlerweile ist er mir sehr ans Herz gewachsen. Ohne ihn geht es gar nicht mehr in der waschkueche. Die waschkueche ist der Blog. Er ist im Laufe der letzten 7 Jahre zu einem wichtigen Marketinginstrument, wenn nicht DEM Marketinginstrument für die waschkueche geworden. Hier könnt Ihr mich 24 Stunden lang jeden Tag besuchen, einen Pläuschchen mit mir halten und mir dabei über die Schulter schauen. Hier findet Ihr meine PRODUKTGALERIE , meinen SHOP (wenn er dann mal offen und gefüllt ist) Ihr könnt mit mir bequem in KONTAKT treten. Ihr erlebt mit wie etwas in der waschkueche entsteht. Ihr erfahrt größtenteils wie ich arbeite und und und. Ich erreiche Menschen mit dem Blog die ich durch analoge Markttingelei niemals erreichen würde.

Grenzen

Darum ist es mir sehr wichtig das er persönlich und authentisch ist. Das Ihr  hinter der virtuellen Anonymität des Internets auch den Menschen, mich, erkennen könnt. Mit eigener Meinung, dem Herz auf der Zunge und einer gewissen polarisierenden Eigenwilligkeit. Wie in einem realen Atelier plauder ich auch hier gerne ganz zwanglos mit Euch, meinen Besuchern.
Jedoch, sowohl analog, als auch virtuell gibt's bei mir eine private Grenze, die ich niemals überschreite und daher ist mein Blog kein privates Tagebuch, sondern das persönliche  Logbuch der waschkueche ;).





SCHREIBZEIT #2 - Wie bekommt man mehr Leser?
SCHREIBZEIT #1 - Planlos ins neue Jahr

Baustelle // Teil 8 - Mördermuskelkater

Sonntag, 29. März 2015

Ich schätze, ich werde die 10 Baustellenposts bis die Werkstatt fertig ist doch noch schaffen. Als ihr den letzten Baustellenpost gelesen habt, stand ich in der Werkstatt und löste mein großkotziges Gekrähe ein. Jenes, dass ich im November letzten Jahres machte, als ich die instabile Fachung vor den immer größer werdenden Augen der holden Herrlichkeit aus dem Fachwerk drückte. Jawohl, einfach schlank rausdrückte. Pock, da lag sie. Mit den Worten:" Das mauere ich vernünftig ein, so hält das doch nichts." Glaubt's mir, die Herren "Baustellenleiter" haben NUR drauf gewartet, dass ich eben das nicht mache.



Lila Latzhose 

Ich holte also am letzten Sonntag die imaginäre, längst verblichene, violette Fahne der Emanzipation raus, zog mir meine fadenscheinige, rosafarbene Latzhose aus den frühen 80ern an, die ausgelatschten Birkis, wickelte mir mein selbstgefärbtes Windeltuch um und .... holte mir meinen Mann als Starthilfe. Also, Hilfe zur Selbsthilfe sozusagen. Er erklärte, ich wurde ungeduldig, er erklärte intensiver, ich wurde ungeduldiger, er erklärte massiv ausschweifend ... ich platzte fast und wurde immer unsicherer. Taktik, alles männliche Taktik ... er durfte mir dann noch den Mörtel mischen, die Räumlichkeiten verlassen und ich mauerte los, um 13.00 Uhr. Um 20.53 Uhr war ich fertig - mit einem Fach ... am Montag hatte ich mörderischen Muskelkater. Die weiteren Maurerarbeiten, es warteten noch vier Fachungen, wurden auf Dienstag verschoben und über den die Woche verteilt. jeden Tag ein Fach. Freitag wurde ich fertig.

Aufgemischt

GG hat zugegeben, dass er den ganzen Tag auf einen kleinlauten Anruf von mir gewartet hat und etwas irritiert war, als ich ihn herbeorderte um neuen Mörtel zu mischen. Hätte ich auch können, hätte - also, das Anmischen, hab ich aber nicht. Wir wollen mal nicht zu weit mit der Emanzipation gehen, nä? Sonst darf ich bald alles selber machen *hüstl*. Abends schaute noch ein gelernter Maurer vorbei und fragte, wann ich bei ihm anfangen wolle. "Wat zahlste?"

Wirbelndes Blattwerk

Warum ich mir das antu und das Fachwerk wieder schließe? Es wirkt doch alles so schön offen. Als Sichtschutz und weil die Werkstatt keinen Windfang hat. Geht die Tür auf, bläst es ordentlich durchs Haus. Gerne im Herbst mit Blättern von den Bäumen, die vor und neben dem Haus stehen. Es reicht wenn sie konzentriert im Flur herumwirbeln. So ein Putzfreak bin ich nämlich nicht, dass ich allenthalben hinter baumlosen Blättern herjage, die sich in der Werkstatt in jene Ecken verdrücken, die am schlechtesten zugänglich sind. Ne, echt nicht. Daher Muskelkater in Kauf genommen und weitergemauert ... vor Ostern wird gestrichen, das steht fest ;).





die.waschkueche bekommt eine Werkstatt - Was bislang geschah

Die Baustelle Teil 7 // Das Ende trägt die Last
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Baustelle // Teil 7- Das Ende trägt die Last

Sonntag, 22. März 2015

Was macht die Werkstatt? Die großen Arbeiten sind abgeschlossen. Es fehlen nur noch ein paar Abschnitte. Dazu gehört das Fachwerk, das noch in Teilen geschliffen werden muß, ebenso noch einige Wände und Decken. Ich habe mich entschlossen nicht zu tapezieren, sondern die Wände direkt zu streichen. Der Boden muß verlegt werden, dass Fachwerk ausgemauert - dafür muß es geschliffen sein , die Türen gestrichen, dass Fachwerk geölt. Der Ofen wird in den nächsten Tagen verputzt. Mitte April kommt die Möbellieferung für die Teeküche und den Rest, ebenso die Natursteinverblender die statt Kacheln in der Teeküche an der wand ihren neuen Wirkungskreis finden. Öhm, Deckenleisten sind zu kleben, dafür müssen aber erst die Decken fertig geschliffen sein und dann fehlen noch die Fensterbänke, der Filztisch (der Entwurf steht) und der Schreibtisch für das Büro. Feddich!




Stagnation 

Ich habe mich schon längst mit dem Gedanken abgefunden erst einmal wieder in der Küche zu filzen, damit ich die Termine einhalten kann. Ja, wir haben lange Zähne. Wir, das sind eher mein Mann und unser Bekannter. Der wiederum 70% der Baustelle ALLEINE gewuppt hat, das möchte ich hier mal deutlich betonen. Mein Dank wird ihm ewig hinterherschleichen. Ich habe bislang die Truppenbetreuung übernom- men und kulinarische  "Beilaunehalter" rübergeschleppt. Mein Part kommt erst noch.

Ich bin nämlich eine Streicherin vor dem Herrn. Man gebe mir eine Farbrolle, Wandfarbe, viel Fläche mit den Worten:"Wenn's ein bisschen tropft ist nicht schlimm." Doris in ihrem Element. Bereits während des Öffnens des Farbeimers schmier ich mich voll, danach folgen Plempereien beim Umrühren, Gekleckere beim Abstreifen und wenn ich dann, bewaffnet mit einer vollgesogenen Farbrolle, ansetze, renn ich gegen den Farbeimer und ein Drittel schwappt über. Supi, "Mutti" zieht dann immer eine Spur Wandfarbenschuh- abdrücke hinter sich her.






Aus Alt mach Neu 

Im Moment bearbeite ich eine gut 60 Jahre alte Tür, die wir aus dem Obergeschoss entfernten, damit sie zukünftig die Teeküche vom Lager trennt. Obergeschoss? Ja, dass Haus ist zweigeschossig, verteilt auf insgesamt ca. 450 qm Fläche. Den Lack habe ich am Wochenende in 8 Stunden mittels Heißluftpistole und Spachtel mühselig abgekratzt. Diese alte Ölfarbe hängt am Holz wie Teer - riecht auch so. Nun bin ich am nachschleifen und werde, so hoffe ich, am Wochenende eine neue alte Tür einsetzen können.




Blablabla 

Diese ganze langatmige Einleitung war als Erklärung gedacht, warum man immer noch nichts atemberaubend Eingerichtetes sieht (äh, wird man bei mir eh nicht sehe. Ich bin eher pragmatischer Natur), sondern es immer noch irgendwie so wie kürzlich schon gezeigt aussieht. In diesem Fall handelt es sich auf den Bildern um das "Büro", dem anderen Nutzraum. Mir fällt kein besserer Begriff ein. Büro .... Büro ... doof ... Entwurf .... noch dööfer ... habt Ihr eine Idee, wie man einen Raum nennen kann, in dem ich zeichne, die Werkstücke fertig konfektioniere, nähe etc. pp.  ... Fertigung ... nääähhhh ... Abwicklung ... egal, es ist der Raum mit dem Schreibtisch und dem Ofen.

Ich hoffe wir kommen in den nächsten zwei Wochen noch einmal mit einem kräftigen HAU RUCK voran und ich kann Euch bald mit stolzgeschwellter Brust meine fertige Werkstatt präsentieren. Feldbett hab ich schon um dort zu nächtigen .... .

 Bald mehr vom Mehrteiler "Die Baustelle // Ein Ende in Sicht".



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Die Baustelle Teil 5 // Elektrisiert
Die Baustelle Teil 4 // Weißte Bescheid
Die Baustelle Teil 3 // Wie weit biste?
Die Baustelle Teil 2 //  Jetzt gehts zur Sache
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